Der Franziskustreff-Adventskalender 2023

An jedem Werktag und den christlichen Feiertagen öffnen sich um 7:45 Uhr die Türen zum Frühstücksraum und der Sozialberatung des Franziskustreffs. Und in der Adventszeit nun auch hier: Auch jeden Morgen. Verlässlich um 7:45 Uhr.

Eine schöne Adventszeit wünschen wir Ihnen!
Ihr Franziskustreff-Team

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Hinter jedem Türchen verbirgt sich ein neuer Einblick

1. Dezember

Herzlich willkommen im Franziskustreff. Für obdachlose Männer und Frauen und bedürftige Mitmenschen ist dieser Ort mitten in Frankfurt wie ihr Zuhause für den Anfang des Tages. Ehrenamtliche servieren ihnen ein Frühstück am Platz. Sie sind Gäste, die einen Moment aufatmen. Sie stärken sich. Gehen vielleicht motivierter in den Tag. Wer möchte, nimmt auch die Sozialberatung gleich nebenan in Anspruch. Alles finanziert ganz ohne öffentliche Mittel. Jede Spende ist eine persönliche Hilfe von Mensch zu Mensch.

2. Dezember

„Es braucht nicht viel, wenn man es von Herzen gibt.“ David

3. Dezember

Wie ein Licht am Ende der Straße: Einrichtungsleiter Bruder Michael Wies erzählt, warum der Franziskustreff mit seinem Frühstücksangebot und der Sozialberatung nach Wunsch für die obdachlosen und arme Gäste so wichtig ist. Gerade jetzt in der Adventszeit.

4. Dezember

„Darum spende ich“ Frau Kostinek erzählt, warum es für sie wichtig ist, mit den obdachlosen und armen Gäste des Franziskustreffs zu teilen.

5. Dezember

Maximilian ist einer der über 60 Ehrenamtlichen, die Tag für Tag die Türen zum Gastraum und der Sozialberatung nebenan offen halten.

6. Dezember

Reden Begegnen Café. Kurz ReBeCa.

7. Dezember

Achim war damals dabei. Bruder Wendelin öffnete 1992 den Franziskustreff. Der gelernte Konditormeister lebte damals auf Frankfurts Straßen. So war es eben gekommen. Der Franziskustreff wird ihm Halt: Hier kann er Hunger und Durst stillen. Sich aufwärmen. Hier kann er sein, wie er ist. Hier findet er immer ein offenes Ohr, freundliche Gesichter. Und wenn er fragt, bekommt er Rat und Hilfe. Er sagt: „Das war wie ein Geschenk für mich!“ Heute steht Achim wieder auf eigenen Beinen. Begeistert möchte er etwas zurückgeben. Deshalb hält er fest an der Verbindung zum Franziskustreff.

8. Dezember

Im Frühling haben wir mit euch die D-Mark gesucht. Gemeinsam haben wir einige Münzen und Scheine finden und in direkte Hilfe für obdachlosen und arme Menschen verwandeln können. Auch dank der tollen Unterstützung von Aufräumexpertin Sabine von the-organicer.com Wir haben sie gefragt, was sie dazu bewegt, obdachlosen und armen Menschen zu helfen.

9. Dezember

Eine eisige Kältenacht 2021: Konstantin wird stark unterkühlt unter einer Brücke mit letzten Lebenszeichen gefunden und ins Krankenhaus gebracht: Dort starb er dann. Im Winter fordert das Leben auf der Straße obdachlose Menschen besonders heraus. Es ist gefährlich. Wir müssen hinsehen.

10. Dezember

Ein sicherer Ort: „Menschen, die draußen auf der Straße sind, leben unsicher. Wenn sie nachts die Stadt durchstreifen, auf der Suche nach einem Platz an dem sie bleiben können. Für eine Weile, bis sie weiterziehen müssen. Diese Unsicherheit aushalten. Da ist es gut einen sicheren Ort haben. Am Morgen ist das für bis zu 160 Menschen auch der Franziskustreff“ Bruder Michael Wies, Einrichtungsleiter

11. Dezember

Nachts auf der Straße: Im Winter ist es besonders schwer. Es ist kalt und dunkel: Beim Ausrollen der Isomatte. Und beim Aufwachen. Schnell weiterziehen. Man sieht den Atem im Schein der Laternen. Kleidung und Schuhe sind feucht und klamm. Das ganze Leben passt in ein paar Beutel. Im Franziskustreff dürfen sich obdachlose Menschen aufhalten und finden – zumindest morgens – ein bisschen Ruhe und Zeit um sich aufzuwärmen und sich zu stärken. Es gibt viele weitere Hilfsangebote in der Stadt. Auch zum Übernachten. Nicht jeder kann sie annehmen. Die Gründe dafür sind vielschichtig und so individuell, wie die Menschen. Darum müssen wir hinsehen und ihnen helfen, an der Stelle in ihrem Leben, an der sie gerade stehen.

12. Dezember

„Ich würde möglichst vielen Obdachlosen wünschen aus dieser Situation herauszukommen und dabei ganz viel über sich selbst zu lernen, zu erfahren, zu erkennen, vielleicht auch das, was sie in die Obdachlosigkeit geführt hat. Damit sie nicht umkehren, sondern einen Weg finden, etwas zu verändern. Das wünsche ich möglichst vielen.“ sagt Helga. Und erzählt, warum sie schon einige Zeit an der Seite der obdachlosen und armen Gäste im Franziskustreff ist.

13. Dezember

Alexander kam 1993 als junger Künstler das erste Mal nach Deutschland. Nicht mehr als die Nummer eines entfernten Bekannten hatte er im Gepäck. Mit 36 Jahren wagte er einen Neuanfang in einem Land, dessen Sprache er nicht beherrschte. Trotzdem hat er sich durchgesetzt. Unterstützt hat ihn dabei auch Bruder Wendelin und der Franziskustreff. Über sein Leben als Künstler hat Alexander mit uns gesprochen.

14. Dezember

„Das ist ein geschützter, beschützter Ort, der sehr einladend wirkt. Ich finde es wichtig zu spenden. Einmal geht es um Menschen. Das sind Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Und man sieht, dass es auch direkt ankommt.“ Bernhard

15. Dezember

Warum es gerade jetzt wichtig ist, aufeinander zu schauen. Und wenn möglich, mit denen zu teilen, die nicht so glücklich im Leben stehen.

16. Dezember

Während der Frühstückszeit finden unsere obdachlosen und armen Gäste auch in der Sozialberatung Unterstützung und Rat. Wenn sie das möchten. Das Team bereitet mit den Gästen Behördengänge vor. Sucht mit ihnen eine erste Unterkunft. Hört bei persönlichen Problemen zu. Ganz wichtig dafür: Vertrauen. In die Verlässlichkeit des Frühstückangebots. Ins Sich-Willkommen-Fühlen. In die aufrichtige Zugewandheit, die allen im Franziskustreff begegnet. Vertrauen entsteht und kann wachsen. Und unsere Gäste in ihrem Tempo neuen Mut finden: Es wieder auf die eigenen Beine schaffen zu können.

17. Dezember

„Zahlreiche unserer Gäste haben psychische und psychiatrische Krankheiten." Bruder Michael erklärt, warum es für die betroffenen Menschen besonders wichtig ist, einen Ort zu haben, wo sie willkommen sind und angenommen werden, wie sie sind.

18. Dezember

Von den Gästen her Bruder Wendelin öffnete vor mehr als dreißig Jahren den Franziskustreff. Bis heute ist das ein verlässlicher Anlaufpunkt für obdachlose Menschen. Seine „Freunde von der Straße“ sollten essen und sich ausruhen dürfen. Ein Gastraum für obdachlose Menschen, arm im reichen Frankfurt. Im Treff-Alltag erfuhr er von den Nöten und Schwierigkeiten, die das Leben der Menschen auf der Straße und in Armut mit sich bringt. „Wenn Gott uns die Armen schickt, dann sorgt er auch für sie“, sagte er. Und baute später auch das Angebot weiter aus: die Sozialberatung entstand.

19. Dezember

An Weihnachten trifft obdachlose Menschen die Einsamkeit besonders schlimm. Überall dieser Schmuck in den Schaufenstern: Dann kommt oft Sehnsucht. Nach etwas Glück und Frieden. Schon der Gedanke an den freundlichen Schein im Gastraum des Franziskustreffs muntert dann etwas auf. Was Advent ist, was Gemütlichkeit ist: Das wissen die Gäste noch, von früher. Bevor ihnen das Leben kaputt ging. Auch wenn es schon ewig her ist. Im Franziskustreff können sie ein bisschen genießen. Licht. Wärme. Gesellschaft. Ein Stück Stollen. Das Lächeln von der Dame, die den Kaffee einschenkt, bequem sitzend an einem Tisch. Wie jedes Jahr wird es wieder kleine Aufmerksamkeiten für alle geben. Irgendetwas Schönes passiert da immer. Ein Schokogruß an Nikolaus. Und natürlich ein festlich gedeckter Tisch an Weihnachten selbst.

20. Dezember

„Auf obdachlose Mitmenschen zugehen oder vorbeigehen?" Darüber hat Bruder Paulus, Vorstand in der Franziskustreff-Stiftung, in der Vorweihnachtszeit 2021 im Fernsehen gesprochen. Erfahren Sie, wie Sie Betroffenen am besten gegenübertreten können.

21. Dezember

Warum werden Menschen obdachlos? Wieso ist es für Betroffene so schwierig den Weg zurückzufinden? Sozialberaterin Svetlana hat die Kommentare und Fragen aus Social Media beantwortet.

22. Dezember

„Ganz schnell haben wir ein Bild. Ein Urteil. Und dann wieder einen Schritt zurück zumachen und zu sagen ‚Das ist genauso ein Mensch wie ich. Der dasselbe möchte wie ich. Zu essen. Ein Dach über dem Köpf. Glücklich sein.“ sagt Dietlinde und findet es selbstverständlich, dass sie von dem etwas abgibt, was sie hat. Für Menschen, denen es gerade nicht so gut geht. Danke, liebe Dietlinde.

23. Dezember

Thomas führt gemeinsam mit Bruder Michael die Geschäfte der Franziskustreff-Stiftung. Für ihn ist das Besondere am Frühstücksangebot mit freiwilliger Sozialberatung, dass Menschen in Not hier ein reichhaltiges Frühstück bekommen und nebenan eine Sozialberatung finden, die auf ihre Bedarfe, an dem Punkt an dem sie stehen, direkt und konkret eingehen kann.

24. Dezember

Dank der Unterstützung vieler Menschen, die mit unseren Gästen teilen, finden obdachlose und arme Mitmenschen an Weihnachten im Franziskustreff, was für viele von uns selbstverständlich ist. Danke an alle, die das mit ihren Spenden, mit ihrer Zeit und ihrem Engagement erst möglich machen! Fröhliche Weihnachten und besinnliche Feiertage wünscht euer Franziskustreff-Team

Mit den Franziskustreff-Adventskalender möchten wir gemeinsam mit Ihnen zurückblicken. Und schauen nach vorn: Mit ganz neuen aber auch schon bekannten Gesichtern. Wir haben in unserem Archiv gekramt, neu nachgefragt: Gäste, Ehrenamtliche, Wohltäterinnen und Wohltäter sowie Mitarbeitende erzählen, was sie mit unserer rein spendenfinanzierten Hilfsinitiative verbindet. Erfahren Sie mehr über das Leben auf der Straße und die Schwierigkeiten, die es mit sich bringt. Wie der Franziskustreff obdachlosen und armen Mitmenschen hilft. Und was jeder selbst tun kann. Dazu viele Einblicke und Informationen zum Frühstücksangebot mit Sozialberatung im Herzen Frankfurts.

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