Corona: Alle bleiben zu Hause. Aber wir haben keines.

Obdachlose Menschen spüren die Corona-Krise ganz hautnah. Sie haben kein Zuhause in dem sie während der Pandemie bleiben können. Auch die Aufenthaltsmöglichkeiten in denen sie sich, zumindest eine Zeit lang, aufwärmen können, fallen nun vielfach weg. Und ihnen fehlt es schlicht an Einnahmequellen. Weniger Plastikflaschen, kaum Leute auf der Straße, und jene, die sie regelmäßig auf dem Weg zum Einkaufen oder Arbeiten unterstützt haben, bleiben auch weg.

Umso wichtiger ist es für unsere Gäste zu wissen, dass sie auch weiterhin zuverlässig Frühstück und Sozialberatung im Franziskustreff erhalten. Denn trotz der Corona-Krise halten wir das Angebot im Franziskustreff aufrecht. Wir mussten zwar einige Anpassungen vornehmen, können aber nach wie vor bis zu 110 Gäste täglich bedienen. Natürlich halten wir uns streng an die Hygiene- und Abstandsregelungen und an sämtliche Auflagen des Gesundheitsamtes. So mussten wir die Anzahl unserer Sitzplätze von 32 auf 12 verringern, um die notwendige Distanz wahren zu können. Um trotzdem möglichst viele Menschen als Gäste begrüßen zu dürfen, haben wir die Verweildauer im Franziskustreff auf 15 Minuten begrenzt. Keine schöne Maßnahme, aber notwendig. Gerade in der Krise, in der Bedürftige unsere Hilfe und würdevolle Behandlung noch häufiger und dringender brauchen als zuvor.

Unsere Gäste zeigen ihren Respekt vor dem Angebot, gastfreundlich empfangen zu sein und mit einem gepflegten Frühstück im Sitzen am Tisch bedient zu werden, indem sie die neu eingeführte Ordnung wegen der Distanzregeln, die bundesweit gelten, einhalten und die Zeitbegrenzung akzeptieren. Es gibt jetzt vor dem Franziskustreff eine provisorische Gelegenheit zum Händewaschen. Jeweils 12 Gäste können einkehren bei uns. Und haben 15 Minuten Zeit – damit die bis zu 110 Gäste täglich bei uns bedient werden können.

Wir geben den obdachlosen Menschen auf diese Weise ein Hoffnungszeichen. Uns ist das Motto des Gründers des Franziskustreffs ganz präsent: Wenn Gott uns die Armen schickt, dann sorgt er auch für sie. (Br. Wendelin)

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"Wenn Gott uns die Armen schickt, dann sorgt er auch für sie."

Bruder Wendelin, Gründer des Franziskustreffs