Corona: Alle bleiben zu Hause. Aber wir haben keines.

Obdachlose Menschen spüren die Corona-Krise besonders hautnah. Ihnen fehlt es schlicht an Einnahmequellen. Weniger Plastikflaschen, kaum Leute auf der Straße, und jene, die sie regelmäßig auf dem Weg zum Einkaufen oder Arbeiten unterstützt haben, bleiben auch weg.

Wir haben uns deswegen entschlossen, unsere Gäste nun nicht mehr durch die Entrichtung von 50 Cent vor Frühstücksbeginn um ein Zeichen des Respektes zu bitten, wie Bruder Wendelin es eingeführt hatte. Ganz in seinem Sinne bitten wir unsere Gäste nun um ein anderes Zeichen und setzen die Bitte um 50 Cent aus.

Sie zeigen nun auf andere Weise ihren Respekt vor dem Angebot, gastfreundlich empfangen zu sein und mit einem gepflegten Frühstück im Sitzen am Tisch bedient zu werden, indem sie die neu eingeführte Ordnung wegen der Distanzregeln, die bundesweit gelten, einhalten und die Zeitbegrenzung akzeptieren. Es gibt jetzt vor dem Franziskustreff eine provisorische Gelegenheit zum Händewaschen. Jeweils 12 Gäste können einkehren bei uns. Und haben 15 Minuten Zeit – damit die bis zu 110 Gäste täglich bei uns bedient werden können.

Wir geben den obdachlosen Menschen auf diese Weise ein Hoffnungszeichen. Uns ist das Motto des Gründers des Franziskustreffs ganz präsent: Wenn Gott uns die Armen schickt, dann sorgt er auch für sie. (Br. Wendelin)


Wenn Sie mit uns sorgen wollen: Wir sagen Danke für Ihre Spende.

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"Wenn Gott uns die Armen schickt, dann sorgt er auch für sie."

Bruder Wendelin, Gründer des Franziskustreffs