Vielfältige Persönlichkeiten, ein Ziel: unser Team.
Die Franziskustreff-Stiftung und der Franziskustreff: Hier arbeiten unterschiedlichste Menschen. Gemeinsam sorgen sie für langfristige Hilfe.
Im Frühstücksraum
Das Team öffnet morgens die Tür zum Franziskustreff. Bedient die Gäste in Würde am Platz. Im Frühstücksraum erlebt es die Sorgen und Nöte obdachloser und armer Menschen.
Bruder Michael Masseo Maldacker OFMCap, Leiter des Franziskustreffs:
Das Kloster Liebfrauen im Herzen von Frankfurt am Main ist mein Zuhause. Von Beruf und Berufung bin ich Journalist und Kapuzinerbruder. Ich leite den Franziskustreff gleich neben der Liebfrauenkirche.
Frühstück gehört dazu. Wenn der Tag gut werden soll. Zu den empfohlenen Essgewohnheiten weiß der Volksmund: „Morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König, abends wie ein Bettelmann“. Diese Weisheit soll ausdrücken, dass die erste Mahlzeit des Tages die wichtigste ist. Da soll richtig zugeschlagen werden. Mit Blick auf den Franziskustreff fallen mir in dieser Weisheit zwei Dinge auf und geben mir Anlass zum Nachdenken: Erstens – „der Bettelmann“: es sind offenbar nur kleine Portionen, die sich arme Menschen leisten können. Genau so ist es. Arm sein bedeutet, dass das Kaufen und Zubereiten einer Mahlzeit nicht selbstverständlich ist. Manchmal bedeutet das auch hungern zu müssen.
Zweitens – „der Kaiser“: Für ein reichhaltiges und gesundes Frühstück muss man offenbar Geld besitzen. Man muss Geld in Frühstück investieren können. Das kann nicht jeder.
Ich möchte als Ordensmann in der Nachfolge des heiligen Franziskus, Franz von Assisi, bei den Ausgegrenzten tätig sein. Insofern bin ich hier für Wohnungslose und Bedürftige in der Frankfurter Innenstadt genau richtig. Getragen von Spenden soll es mir gelingen, „den Bettelmann“ und „den Kaiser“ zusammenzubringen. Und wenn es nur für eine Mahlzeit pro Tag ist.
So habe ich mich zum Jahresbeginn 2026 von meinem Kloster in Salzburg aufgemacht, um eine neue Aufgabe in Frankfurt anzutreten. Ich muss sehen, wie weit mein Idealismus mich tragen kann. Mein Glaube macht mich dabei jedenfalls zuversichtlich.
Als ich noch klein war, hat mir meine Mama morgens immer einen Kakao gekocht, oder eine „heiße Schoggi“, wie wir an der Schweizer Grenzen gesagt haben. Das sollte das Mindeste sein, um den kleinen Mann gut durch den Vormittag zu bekommen. Klein bin ich nicht mehr, aber ich weiß, dass man ohne Energie nicht durch den Tag kommen kann. Das denke ich immer, wenn ich sehe, dass sich die Gäste bei uns im Franziskustreff morgens hier stärken können. Und ich möchte für die Gäste gerne der Energiespender sein.
Katrin Renz, Leiterin der Hauswirtschaft:
Mein Name ist Katrin Renz. Seit vielen Jahren komme ich in den Frühstücksraum an der Liebfrauenkirche. Anfangs habe ich als ehrenamtliche Helferin die Gäste am Platz bedient. Die Teller mit Wurst und Käse belegt. Zu Kaffee oder Tee ein freundliches Lächeln dazugegeben.
Heute sorge ich als Leiterin der Hauswirtschaft dafür, dass der Treff Tag für Tag bis zu 180 Gästen ein reichhaltiges Frühstück anbieten kann. Hand in Hand mit dem Hauswirtschaftsteam. Ich plane die Dienste, damit immer genug ehren- und hauptamtliche Hände da sind, um die Gäste am Platz zu bedienen. Und es ist wichtig den Überblick zu behalten: Was müssen wir wieder einkaufen? Wie schmücken wir an Ostern? Mit was überraschen wir die Gäste an Weihnachten? Der Gast dort benötigt ein Pflaster. Bitte noch durchwischen und Kasse machen!
Mein abwechslungsreicher Tag beginnt bereits um 6:00 Uhr. Er hält noch viele weitere Aufgaben bereit, neben dem Empfang und der Betreuung der morgendlichen Frühstücksgäste. Alle, die unser Frühstücksangebot mit Sachspenden unterstützen möchten, sprechen am besten mich und meinem Kollegen Dariush Rahimi an. Mehr dazu hier.
Außerdem liegen die Planung und Ausrichtung von saisonalen Feiertagen, Festen für die Gäste oder Veranstaltungen mit Wohltäterinnen und Wohltätern in meiner Verantwortung. Aber ich behalte auch die Pflege der Franziskustreff-eigenen Traditionen im Blick. Wie zum Beispiel der kleine Blumenschmuck, der an den wichtigen Gedenktagen an unseren Gründers Bruder Wendelin sein Porträt im Frühstückraum ziert.
Jede Bewerbung für eine offene Stelle in der Hauswirtschaft landet direkt auf meinem Schreibtisch. Vom Bewerbungsgespräch bis zu Einstellung und Einarbeitung begleite ich alle dabei, die im Frühstückraum neu anfangen. Und bin immer auch für die Ehrenamtlichen, Mitarbeitenden sowie die Freiwilliges-Soziales-Jahr- und Bundesfreiwilligendienstleistenden da, die sich im Franziskustreff für obdachlose und arme Mitmenschen engagieren.
Dariush Rahimi, Stellvertretender Leiter der Hauswirtschaft:
Ich unterstütze seit September 2023 die Hauswirtschaftsleitung im Franziskustreff. Für alle bin ich hier ein vertrautes Gesicht. Denn lange Zeit war ich der erste, der die obdachlosen und armen Gäste direkt an der Tür des Frühstücksraumes begrüßt hat. Als Sicherheitsfachkraft habe ich Konflikte geschlichtet. Und mich um ein sicheres Miteinander gekümmert. Gemeinsam mit Katrin Renz sorge ich nun jeden Tag für einen reibungslosen Ablauf. Damit die Gäste das reichhaltige Frühstück genießen können.
Ich koordiniere Einkäufe, nehme Lebensmittelspenden dankend entgegen und habe immer ein offenes Ohr für unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Auch Mittwochnachmittags bin ich oft bei ReBeCa (Reden-Begegnen-Café) dabei. Gemeinsam mit meiner Kollegin aus der Sozialberatung, Andrea Knechtel, gebe ich in diesem Rahmen Fitnesskurse. Oder ich unterstütze das Friseurteam, das uns ehrenamtlich einmal im Monat besucht.
Maria Kilchenstein, Mitarbeiterin der Hauswirtschaft und bei ReBeCa:
Seit 2020 bin ich hauptamtliche Mitarbeiterin. Durch meine Arbeit hier habe ich viel gelernt. Vor allem, mit obdachlosen und bedürftigen Menschen umzugehen. Dadurch hat sich auch meine Art und Weise entwickelt, die Menschen zu betrachten, zu verstehen und zu unterstützen. Zu meinen Aufgaben zählen das Servieren, das Kochen von Kaffee, das Brotschneiden und noch mehr. Ich engagiere mich für die Frauen im Rahmen unseres Formats Reden-Begegnung-Café (ReBeCa). Und um den Adventskaffee. Mit selbst gebastelten Engelchen dazu. Denn ich bastele selbst gerne. Und liebe Ikebana, die japanische Kunst des Blumenarrangierens.
Ich selbst frühstücke gerne auf dem Balkon. Eier und Speck dürfen dabei nicht fehlen. Sowie auch Jogurt und Obstsalat. Ich habe ein Lieblingszitat: „Wenn du nicht der Gipfel des Berges sein kannst, sei das Gras im Wald, aber sei du selbst.“ Mein persönliches Motto lautet: Vervollständige immer, was du angefangen hast.
Natalia Karabadzhak, Mitarbeiterin der Hauswirtschaft:
Bis zum Ausbruch des Krieges, habe ich in der Ukraine als Lehrerin an einer weiterführenden Schule unterrichtet.
Seit Dezember 2024 arbeite ich nun in der Hauswirtschaft des Franziskustreffs.
Die Arbeit mit Menschen sowie anderen zu helfen, waren schon immer ein wichtiger Teil meines Lebens.
Im Franziskustreff unterstütze ich Menschen in schwierigen Lebenssituationen – obdachlose und arme Menschen. Wir bieten ihnen ein Frühstück an und eine Atmosphäre der Wärme, des Respekts und der Menschlichkeit.
Zu meinen Aufgaben gehören die Zubereitung von Kaffee und Getränken, das Schneiden von Brot und anderen Lebensmitteln, der Einkauf sowie die Unterstützung bei der Organisation des Frühstücks und die Aufrechterhaltung von Ordnung und Sauberkeit.
Für mich ist diese Arbeit nicht nur ein Beruf, sondern eine Möglichkeit, nützlich zu sein, anderen zu helfen und jedem Menschen mit Würde zu begegnen.
Wie Albert Schweitzer sagte: „Das Wichtigste im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen.
Dieter Duschek, Mitarbeiter der Hauswirtschaft:
Seit 202? bin ich hauptamtlicher Mitarbeiter.......
Ich selbst frühstücke gerne ......
Ahmad Alajati, Mitarbeiter der Hauswirtschaft:
"Seit 2024 bin ich für die Pflege des Außenbereichs rund um den Franziskustreff zuständig. Ich sorge für die Sauberkeit auf dem Klostergelände und im Hof. Meine Aufgaben reichen von Pflanzenpflege über Müllentsorgung bis zur täglichen Abholung des Brotes für das Frühstück im Franziskustreff."
FSJer: Matthis Engering
"Seit September 2025 bin ist als Bundesfreiwilligendienstleistender (BFDler) Teil des Hauswirtschaftsteam im Franziskustreff. Für ein Jahr unterstütze ich im Frühstücksraum, aber auch bei ReBeCa (Reden-Begegnen-Café) oder sonstigen Aktionen und Ausflügen. Die Ausflüge gemeinsam mit den Gästen sind für mich immer ein besonderes Highlight.
Warum ich meinen BFD im Franziskustreff mache? Die Arbeit hier hat mich direkt überzeugt und ich finde es schön, dort etwas für Menschen zu tun, wo ich die Not auch sonst in meinem Alltag mitbekomme. So konnte ich in meiner Zeit hier schon viel über das Leben auf der Straße lernen und ein neues Bewusstsein für den Umgang mit bedürftigen Mitmenschen entwickeln."
„Mir liegen auch besonders unsere Ehrenamtlichen am Herzen. Ich bin begeistert, in welcher Treue sie mit uns hier für unsere Gäste da sind.“Regina Merckle
Franziskustreff
Katrin Renz
Leiterin der Hauswirtschaft
Bruder Michael Masseo Maldacker
Leiter des Franziskustreffs
Telefon +49 69 133 890 67
Mobil : +49 151 53070805
michael.maldacker@franziskustreff.de
In der Sozialberatung
Formulare, Behördengänge oder einfach nur: Zuhören. Unsere Sozialberatung direkt neben dem Frühstückraum unterstützt alle Gästinnen und Gäste, die dies möchten.
Svetlana Strojan, Sozialarbeiterin:
„Die Tür zur Sozialberatung steht den Gästen des Franziskustreffs montags bis freitags, von 8:00 bis 12:00 Uhr, während der Frühstückszeit offen. Ich höre gerne zu und versuche mit Rat und Tat zu unterstützen: ob bei Kopien, Anträgen, Bewerbungen, Kommunikation mit anderen Anlaufstellen, Ämtern oder Behörden, Vermittlung an weitere Beratungsstellen oder Notunterkünfte.
Ich als Sozialarbeiterin und das Team aus Ehrenamtlichen haben immer ein offenes Ohr, wenn jemand über Sorgen und Probleme oder gar etwas Erfreuliches sprechen möchte.
Ganz wichtig dafür ist Vertrauen und ein ,Sich-Willkommen-Fühlen'! Mit aufrichtiger Zugewandtheit begegnen wir den Gästen stets auf Augenhöhe und mit Respekt. Ganz im Sinne der Nächstenliebe möchte ich den Menschen, die uns ihr Vertrauen schenken, dort helfen, wo ,der Schuh drückt'.
Es ist mir persönlich wichtig, jede(n) Ratsuchende/n ein Licht, einen Impuls, eine Inspiration oder eine Motivation mit auf den Weg zu geben!
Mit Gottvertrauen und intrinsischem Optimismus gebe ich den Gästen einen Raum, in dem vieles neu reflektiert werden kann oder wo neue Lösungswege sich aufzeigen können. Dabei gilt: jede/r in ihrem/seinem Tempo – um langsam mehr Zuversicht zu erlangen und wieder ein Stück weit näher zur Selbstermächtigung zu gelangen.
Meine größte Freude ist es, wenn ich den Gästen ein Lächeln entlocken kann, weil wir gemeinsam einen Knoten im Leben lösen und ein Stück weit weiterkommen konnten.
Ich bin dankbar an diesem besonderen Ort wirken zu dürfen und für das mir entgegengebrachte Vertrauen sowie die Offenheit seitens der Gäste. Ich bin dankbar für die tolle Unterstützung der WohltäterInnen und Ehrenamtlichen, die das Hilfsangebot in dieser Form hier überhaupt erst möglich machen. Und ich bin dankbar, dass ich mich durch die vielfältigen Anfragen und Themen auch selbst weiterentwickeln und dazu lernen darf!“
Andrea Knechtel, Sozialarbeiterin und Projektkoordinatorin partizipative Angebote für arme Menschen:
Ich bin schon seit dreißig Jahren als Sozialarbeiterin in Frankfurt am Main tätig. Damals begann ich als Streetworkerin im Frankfurter Ostend. Über die Jahre entstanden Freizeitangebote auch für obdachlose Menschen. Dabei lernte ich Bruder Wendelin kennen. Damals hatte er gerade mit dem Franziskustreff das Frühstücksangebot mit Sozialberatung für bedürftige Menschen eröffnet. Ich habe ihn als ganz bescheiden erlebt. Der Mensch lag ihm am Herzen. Egal woher er kam, was er war oder glaubte.
In den letzten Jahren arbeitete ich im Bereich Betreutes Wohnen für psychisch kranke, suchtkranke und ehemalige obdachlose Menschen. Alle hatten eine eigene Wohnung und Hilfen, um diese zu halten.
Nun schließt sich für mich der Kreis. Nach dem Motto „Back to the roots“, bin ich zu den wohnungslosen Menschen zurückgekommen. Dabei bringe ich kulturelle und Freizeitangebote mit. Diese werden seit drei Jahrzehnten von dem Caritas-Verband Frankfurt am Main angeboten. Der Verband und die Franziskustreff-Stiftung vertiefen mit einer Kooperation nun ihre langjährige Zusammenarbeit. Vielen obdachlosen und sozial benachteiligten Menschen ist der Begriff „Mach mit“ bereits von der Caritas her bekannt. Und bedeutet ihnen sehr viel: Radfahren, Klettern, Wandern, Spielevormittage, kulturelle Angebote und viele Dinge mehr. Es geht darum, dem Leben wieder einen Sinn zu geben. Sich zu spüren. Sich anders zu erleben. In der Gemeinschaft mit Anderen. Und dabei mal nicht an die Probleme zu denken. Die positiven Rückmeldungen, die uns von den Teilnehmenden erreichen, zeigen: „Sonst wäre ich noch depressiver – die regelmäßigen Angebote geben mir Struktur“. Oder „Wenn ich alleine bin, trinke ich halt“.
Ich freue mich sehr, dass dieses wertvolle Angebot nun auch den Gästen im Franziskustreff direkt offen steht.
In meiner Freizeit sitze ich am liebsten im Drachenboot mit meiner Mannschaft. Dann höre ich die Trommel und hoffe, dass wir das Rennen gewinnen.
Und Frühstück heißt für mich vor allem: Kaffee, Kaffee, Kaffee – sonst gehen die Augen nicht auf …
KONTAKT
Svetlana Strojan
Sozialarbeiterin
Andrea Knechtel
Sozialarbeiterin/ Projektkoordination
Partizipative Angebote für arme Menschen
Telefon 069 133890-66
Mobil +49 151 442 060 43
andrea.knechtel@franziskustreff.de
Praxis für Wohnsitzlose
Dr. med. Eva Fučík Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie:
„Gesundheit ist ein Menschenrecht. Als leidenschaftliche Ärztin liegt mir das Wohlergehen, insbesondere die psychische Gesundheit, meiner Patientinnen und Patienten am Herzen. Noch immer gibt es viele Vorurteile gegenüber psychisch kranken Menschen, noch dazu, wenn sie obdachlos sind. Dann hört man leider oft noch ,die sollen sich nicht so anstellen', ,die wollen doch nur nicht' oder gar ,die sind selber Schuld'. Gerade hier möchte ich mit meiner Arbeit durch Aufklärung und adäquate medizinische Behandlung zur Entstigmatisierung beitragen. Meine größte Freude ist, wenn das gelingt. Und es den Patientinnen und Patienten im besten Fall wieder so gut geht, dass Wohnen und Arbeiten möglich ist. Und vor allem die Freude am Leben wieder da ist. Ich helfe meine Patientinnen und Patienten durch adäquate Behandlung ihre Fähigkeiten wiederzuerlangen, die oft unter der Krankheit vergraben sind. Und ich bin dankbar, dass ich damit meine Aufgabe gefunden habe und hier in der Franziskustreff-Stiftung mit einem tollen Team ausüben darf.
Zum Frühstück liebe ich Nussaufstriche, naja und Nutella. Ich liebe meine Kinder, meine Familie, Tiere, Musik und Bücher und so vieles vieles mehr, das im Leben Freude macht.“
Kontakt
Dr. med. Eva Fučík
Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie
Kontakt
Thomas Koch
Geschäftsführer
In der Stiftung
Wir möchten obdachlosen und armen Menschen direkt helfen – und bringen dafür unser ganzes Können und unsere Talente ein.
Thomas Koch, Geschäftsführer:
In der Franziskustreff‑Stiftung trage ich die Gesamtverantwortung für den Franziskustreff und seine verbundenen Angebote. Als Politologe (M.A.) und examinierter Krankenpfleger bringe ich durch meine beruflichen Stationen strategische als auch praktische Erfahrung in die Arbeit mit wohnungslosen Menschen ein. Meine Schwerpunkte liegen in der Personalentwicklung, der Digitalisierung und der Verwaltung des Stiftungsvermögens. Vom Vorstand wurde ich mit der operativen Umsetzung des Stiftungszwecks sowie allen damit verbundenen personellen, organisatorischen und kaufmännischen Entscheidungen betraut. Neben der Leitung ist mir auch die direkte Arbeit mit den Gästen des Franziskustreffs wichtig: Regelmäßig zeichne oder musiziere mit ihnen im Nachmittagsangebot Re-Be-Ca und unterstütze so die offenen, zugewandten Räume, die die Stiftung dazu schafft. Ich lebe mit meiner Familie in Frankfurt und bin Vater von drei Kindern.
Rubén Zárate, Wohltäterberatung:
Seit September 2020 verstärke ich als Wohltäterberater das Team der Franziskustreff-Stiftung. Mein Ziel ist es, die Stiftung in ihrer Kommunikation zu stärken. Ich pflege die Verbindungen zu den Wohltäterinnen und Wohltätern des Franziskustreffs. Zudem möchte ich neue Unterstützerinnen und Unterstützer gewinnen. Ich spreche Unternehmen und Privatpersonen an, um sie für die Ziele der Stiftung zu begeistern. Meine Mission lautet: „Ich möchte obdachlosen Menschen direkt helfen und dabei Unternehmen und Privatpersonen ein Stück weit glücklicher machen.“
Viele sind bereits mit der Stiftung vertraut. Andere lernen sie erst kennen. Die positive Resonanz und Offenheit dieser Wohltäterinnen und Wohltäter beeindrucken mich zutiefst. Sie erkennen rasch den direkten Wert ihrer Spenden. Und wie sie obdachlosen Menschen durch ihre Gabe direkte Hilfe ermöglichen, während sie gleichzeitig ihre soziale Verantwortung wahrnehmen.
Warum Spender im Franziskustreff Wohltäter heißen? Den Begriff prägte der Gründer Kapuzinerbruder Wendelin: Wer spendet, packt freiwillig mit an und trägt mit vielen anderen zum Gemeinwohl bei. Darum nennen wir Sie Wohltäter, wenn Sie obdachlosen und armen Mitbürgern mit uns eine Perspektive geben.
Der Franziskustreff ist ein Werk von vielen Wohltäterinnen und Wohltätern. Sie sind es, die mit uns den Gästen Frühstück und Sozialberatung anbieten. Jede Spende ist Nächstenliebe, die es ehrlich meint. Sie trägt aktiv zu einer besonderen Hilfe für die Mitmenschen bei, gleich, ob es sich um einen kleinen Betrag oder um eine größere Zuwendung handelt. Wer den obdachlosen und armen Gästen mit seiner Gabe hilft, reiht sich ein in die Gemeinschaft unserer ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter im Franziskustreff und trägt zum Gemeinwohl bei.
Sie möchten mehr erfahren zu den Möglichkeiten den Franziskustreff zu unterstützen?
Ob Spende, Zustiftung oder Nachlass - ich berate Sie gern:
Telefon 069 133 890-61
Mobil 0151 67504829
ruben.zarate@franziskustreff.de
Franziskustreff-Stiftung
Liebfrauenstr. 4
60313 Frankfurt am Main
Regina Merckle, Verwaltung:
Ich habe Bruder Wendelin noch kennengelernt und mit ihm gearbeitet. An meinem ersten Arbeitstag bereitete er mir mit einem Strauß Blumen ein herzliches Willkommen. Der Gründer des Franziskustreffs war durchdringend positiv und dankbar. Das hat mich mitgeprägt. Dieses herzliche Willkommen erlebe ich nun seit fast zwanzig Jahren bei den Gästen, den Ehrenamtlichen und den Wohltäterinnen und Wohltätern. Dazu beizutragen ist mein Antrieb: erst viele Jahre in der Hauswirtschaft. Mittlerweile im Bereich Servicemanagement und Kultur.
Ich helfe gerne da, wo ich gebraucht werde. Organisiere und begleite Veranstaltungen für die obdachlosen und armen Gäste, für Wohltäterinnen und Wohltäter oder unsere Ehrenamtlichen. Dabei kann ich auf beinahe zwei Jahrzehnte Erfahrung zurückgreifen. Mir liegen auch besonders unsere Ehrenamtlichen am Herzen: Ich bin begeistert, in welcher Treue sie mit uns hier für die Gäste da sind.
Frühstück ist für mich die wichtigste Mahlzeit am Tag. Deswegen ist es schön für mich, einen kleinen Beitrag zu leisten, um auch den Gästen mit einem reichen Frühstück den Start in den Tag zu erleichtern. In meiner Freizeit nähe ich sehr gern. Und wenn die Hosentasche mal ein Loch hat oder eine Naht ausreißt, helfe ich den Gästen auch gern mit diesem Talent.
Dagmar Reichle, Verwaltung:
Für mich ist es bei der Arbeit vor allem ein gutes Gefühl, die eigene Energie in eine sinnvolle Tätigkeit zu stecken. Bereits bei den ersten Begegnungen am Morgen im Innenhof von Liebfrauen sieht man, wie wichtig Einrichtungen wie der Franziskustreff sind: um denen zu helfen, denen es nicht so gut geht in ihrem Leben.
Auf meinem bisherigen Berufsweg habe ich schon reichlich Erfahrung gesammelt: als Kommunikationsmanagerin bei einem großen Verkehrsunternehmen, als Produktmanagerin mit Schwerpunkt International Roaming für ein Schweizer Telekommunikationsunternehmen, als Marketing-Consultant für einen Familienbetrieb in Hamburg. Im Ehrenamt war ich zehn Jahre Jahre in einer Schulbibliothek aktiv. Ich bin verheiratet, unsere zwei Kinder studieren und unsere Hündin Lucy gehört auch zur Familie.
Meine Tätigkeit für die Stiftung ist sehr abwechslungsreich: Ich betreue sowohl das Infotelefon und als auch das Infopostfach. Damit bin ich die erste Anlaufstelle für alle Fragen rund um den Franziskustreff. Zudem kümmere ich mich um das Printmanagement und die Produktion unserer Druckerzeugnisse. Dazu kommen noch Büroorganisation bzw. Back-Office. Des Weiteren koordiniere ich externe Dienstleister, bin deren direkte Ansprechpartnerin und bilde die Schnittstelle intern und extern.
Bei all dem motivieren mich jeden Tag zwei Tatsachen ganz besonders: die Chance, etwas Sinnvolles zu tun und soziale Verantwortung zu übernehmen.
Mein Lieblingszitat stammt von Konfuzius, der sagte: „Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.“
In meiner Freizeit lebe ich meine kreative Seite aus. Das kann beim Goldschmieden oder Nähen sein. Oder wenn ich mein altes Hobby wiederbelebe: Gitarre spielen. Sport darf allerdings auch nicht fehlen. In Sachen Frühstück gilt: Hauptsache Kaffee, gerne stark. Und Schokolade passt immer – auch zum Frühstück. Am Wochenende kommt gerne noch Müsli mit Granola und frischen Früchten auf den Tisch.
Simone Hanzlik, Fundraising und Projektmanagement:
Als Fundraising-Referentin (FA) bin ich verantwortlich für die Koordination der Fundraising-Aktivitäten zum Wohl obdachloser und armer Menschen. Ich lege besonderen Wert auf unsere Wohltäterinnen und Wohltäter. Darauf, dass wir sie wertschätzend behandeln und neue gewinnen. Zudem bin ich Ansprechpartnerin für Führungen, Social Days und Projeke der Stiftung, unter anderem solche, die für die Themen „Armut und Obdachlosigkeit“ zu sensibilisieren. Dabei geht es darum, Vorurteile abzubauen und Wege aus der Obdachlosigkeit aufzuzeigen.
Zuvor war ich mehrere Jahre als Projektmanagerin in internationalen Wirtschaftsunternehmen tätig. Als zertifizierte Projektmanagement-Fachfrau habe ich ein Zusatzstudium Internationale Handlungskompetenz an der FH Regensburg absolviert.
Zu meinen Hobbys zählen herausfordernde Sportarten, die Spaß machen. Und überhaupt: neue Dinge ausprobieren. Frühstück heißt für mich: Süßes Frühstück, am liebsten Müsli. Dazu Kaffee mit Milch.
Alexander Krallmann, Spendenbuchhaltung:
Ich bin Steuerfachangestellter. In der Franziskustreff-Stiftung kümmere ich mich um mehrere Aspekte, die die Spenden für unsere Arbeit betreffen: Dazu zählen Spendenbuchhaltung und Verwaltung, aber auch die Überwachung und Verbuchung der Spendeneingänge. Zudem erstelle ich die Spendenbescheinigungen, wenn sie gewünscht sind. Auch Teil meiner täglichen Arbeit: die Pflege der Spenderdatenbank sowie Barkassenabrechnungen.
Ivonne Schulz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Zum Franziskustreff kam ich Ende 2021 als selbstständige Freelancerin für Grafikdesign und Social Media Management. Damals suchte die Stiftung jemanden, der die Social-Media-Kanäle pflegt und weiter aufbaut. Denn gerade in der Pandemie sind die Online-Präsenzen sehr wichtig geworden, um Unterstützende zu erreichen und neu zu finden.
Mittlerweile verantworte ich die Presse und Öffentlichkeitsarbeit für die Franziskustreff-Stiftung. Mit einem abwechslungsreichen Medienmix aus Dankbriefen, Informationsbroschüren, Website aber auch Veröffentlichungen in der Presse sowie Veranstaltungen halten wir die obdachlosen und armen Gäste, Wohltäterinnen und Wohltäter, Interessierte aber auch das Team aus haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden auf dem Laufenden.
Auch über die Social Media-Auftritte bei Facebook, Instagram, TikTok, Youtube geben wir kleine Einblicke in die direkte Obdachlosenhilfe im Franziskustreff. Erzählen die berührenden kleinen und großen Geschichten des Alltags hier weiter. Damit alle sehen können: Es wirkt, was ehrenamtlich Mitarbeitende, Wohltäterinnen und Wohltäter und das hauptamtliche Team hier gemeinsam für die obdachlosen und armen Mitmenschen in Frankfurt leisten.
KONTAKT
Franziskustreff-Stiftung
Liebfrauenstraße 4
60313 Frankfurt
Telefon 0800 9886017,
Montag bis Freitag
9:00 bis 15:00 Uhr,
kostenlos aus dem deutschen Festnetz- und Mobilnetz
info@franziskustreff.de